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Hirschgehege im Dobeltal
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Informationen zum Anbieter: Beschreibung
       
Anschrift
Hirschgehege im Dobeltal
Rathausplatz 11
76332 Bad Herrenalb

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Kontaktdaten
Telefon: 07083-500555
Telefax: 07083-500544

eMail:info(at)badherrenalb.de
Homepage: http://www.badherrenalb.de

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Etwas versteckt im Dobeltal oberhalb der Feuerwehr liegt das Bad Herrenalber Hirschgehege: Das Areal ist etwa vier Hektar groß. Die scheuen Tiere- derzeit zwei stattliche männliche Rothirsche und acht Kälber und Kühe- sind auf dem schneebedeckten Boden jetzt besser auszumachen als in den Sommermonaten, wo Bäume, Sträucher und Büsche sowie der dunkle Waldboden mehr Deckung bieten.
Mehrmals in der Woche kümmert sich Lothar Weiß ehrenamtlich um das Futter. Manchmal auch Sohn Marcus. Dem Förster fehlt jedoch öfter die Zeit, mitzugehen. Es macht ihnen besondere Freude, den Tieren helfen zu können. Die Anlage ist im Besitz des Forstes. Die Tiere gehören jedoch der Stadt, die auch das Futter bezahlt.
Obwohl das Rotwild oft auf dem Gelände beim ausgiebigen Äsen zu beobachten ist, bekommt es zusätzlich Kraftfutter, Quetschhafer und Futterrüben. Lothar Weiß: "Das Zufüttern ist im Winter besonders wichtig, damit die Tiere die notwendigen Nährstoffe erhalten!" Mehrere Schilder an der das Gelände umgebenden Zaunanlage weisen jedoch darauf hin, das Wild nicht von außen mit Nahrung zu versorgen. "Davon werden die Tiere krank", sagt der Rentner und weiß von einigen Fällen zu berichten, wo es zu großen Problemen kam.
Die Anlage ist innerhalb einer knappen Stunde bequem zu umlaufen und bietet dabei immer wieder den freien Blick auf die Tiere, die sich auf dem gesamten Areal verteilen. Der hohe Zaun soll verhindern, dass das Wild "ausbüchst". "Ist allerdings auch schon vorgekommen", sagt Lothar Weiß. "Als der Zaun vor einigen Jahren an einer Stelle nicht in Ordnung war, haben wir sogar einen Zulauf gehabt." Er zeigt auf eines der stattlichen männlichen Tiere und sagt: "Der dort, der ist freiwillig gekommen." Unweit der Blockhütte am Haupttor, wo auch die Fütterungen passieren, hat das Forstamt eine überdachte Beobachtungsplattform gebaut. Von der Pfahlkonstrukttion in gut zwei Metern Höhe, ausgestattet mit Sitzbänken und etwas geschützt, lassen sich die Tiere gut beobachten. Der Blick ist frei auf das länglich ausgebildete Tal, welches von einem kleinen Bach durchzogen ist.



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